Liebe Alle,
wir schreiten ordentlich voran im Rückblick auf das Jahr 2023. Die erste Hälfte haben wir hinter uns gelassen und Ihr kennt nun ein bißchen mehr von meinen Projekten, meinen Reisen, meinem Garten und Ihr habt mich noch einmal zu dem schönen Siebdruckwochenende mit Kristina begleitet.
Dabei fällt mir ein, dass ich auch die Workshops bei Michaela unbedingt erwähnen möchte! Ganz gleich, ob ich teilnehme oder unterrichte, sie machen immer viel Freude. Meistens bin ich so vertieft, dass ich das Fotografieren vergesse - leider. Auch ein Vorsatz für 2024: Fotografieren!
Aber nun lasst uns weiter schmökern: Im 3. Quartal 2023.
Juli
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Aus den Siebdruckstoffen entstehen kleine Beutel. |
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Die große Tischdecke wird gebügelt. |
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Und dann gibt es die Sommerpost, in der wir Wasserseiten gestalten. Natürlich versinke ich wieder so im Prozess, dass ich nach diesem Foto kein weiteres mehr mache. Vielleicht sollte ich über eine Fotoautomatik nachdenken. Alle 30 Sekunden ein Bild. Gibt's da nicht ne App? |
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Für Michaelas "Bunte Bücher"-Workshop teste ich neue Bindungen. Die Wabentechnik raubt mir ein wenig die Nerven, aber am Ende klappt es doch alles ganz gut. |
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Kreativ bin ich auch in der Küche: Nach langer Zeit mache ich mal wieder einen Rohkostkuchen. Limetten-Käsekuchen mit Pistazien. Sehr lecker! |
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Vor dem Wohnzimmer wird geerntet. |
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Und mal wieder entdecke ich Liebe. Die Welt ist voll davon - gut so! |
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In der Töpferei mache ich Probeplättchen für Glasurproben fertig. Das fühlt sich schon ziemlich professionell an. |
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Ich gehe weiter fleißig auf die Yogamatte. |
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Und in der Töpferei entsteht ein kleines Arbeitsbrett, an dem die wichtigsten Werkzeuge griffbereit sortiert sind. |
August
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Im August mache ich die Töpferei mal gründlich sauber und ordne sie neu. Immer wieder fällt mir auf, dass sie für meine Abläufe nicht passt. So stelle ich um, miste aus und habe am Ende ein kleines Töpferparadies. |
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Dann gilt es noch, den getrockneten Ton aufzubereiten. Hier wird er zerkleinert, damit er nach dem Einweichen eine schöne homogene Masse ergibt. |
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Michaelas und mein Workshop "Bunte Bücher", für den ich im letzten Monat die Bindungen getestet habe, eskaliert farblich und wird sehr bunt. Diese Wand ist doch ein Traum, oder? |
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Das Resultat nach zwei Tagen drucken und binden sind viele wunderschöne Bücher, die ich am liebsten alle einpacken würde. |
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Und weil ich einmal im Flow bin, teste ich noch andere Bindungen. |
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Dann ist Markttag in der Gläsernen Werkstatt in Solingen. Ich bin mit meinen Büchern dort. Vom Besuch der lieben Betty mache ich -mal wieder- keine Fotos. Ich muss an meiner Fotoroutine wirklich arbeiten! |
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Yoga darf auch lustig sein. Und der Kopfstandhocker macht wirklich riesig Spaß! |
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Ich baue außerdem eine Garderobe (und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden, denn ich hatte nicht wirklich einen Plan, geschweige denn eine Anleitung). |
Die Schriftbild-Workshops von Tabea kann ich ebenfalls nur herzlich empfehlen. Es geht um die eigene Handschrift. Weitab von Kalligrafie entstehen so wunderbare, persönliche Unikate, die Freude machen und vom Schönschriftwahn befreien. Die eigene Handschrift rückt in den Fokus und darf einfach sein, wie sie ist.
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Damit ich einen Überblick über die bunten Buchrücken bekomme, die noch bei mir Zuhause auf ihren Einsatz warten, kommt ein altes Regal zu Einsatz. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich daran vorbeigehe. |
Ein Freund sagte einmal, bei uns gäbe es mehr zu sehen als in einem Museum. Wahrscheinlich liegt das daran, dass irgendwann die ganze Wohnung voll ist mit den Dingen, die man macht. Mir gefällt das, denn es ist nicht unordentlich. Es sind einfach hier und da viele kleine oder große selbstgemachte Dinge, die zu unserem Alltag gehören. Und nichts mache ich lieber, als Dinge selbst zu machen und zu gestalten.
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Und dann muss, mitten im Jahr, ein neuer Kalender her. |
Sehr lange habe ich mich ausschließlich auf meinen digitalen Kalender verlassen. Dort standen alle Termine drin und die Option, diese Termine mit anderen teilen zu können, ist wirklich nicht unpraktisch. Allerdings hatte ich am Ende das Gefühl, das meine Zeit immer mehr an Wert verliert. Erlebnisse bekamen keinen Raum. Es gab keine Möglichkeit, Eintrittskarten einzukleben, Notizen zu machen und vor allem konnte ich den digitalen Kalender nicht wie ein Tagebuch durchblättern und alles nochmal erleben. Einen Termin in ein Buch einzutragen, ist etwas anderes, als ihn schnell ins Handy zu tippen. Darum entscheide ich mich wieder für die analoge Variante und mache mir einen neuen Kalender. Und ich liebe ihn!
Zugegeben: Auf die Geschäftsreisen freue ich mich nicht sehr. Sie bedeuten viel Stress, viel Autobahn und wenig Zeit Zuhause. Aber ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen!
Nächsten Sonntag kommt der letzte Teil meines Jahresrückblickes. Bist Du wieder dabei?
Bunte Grüße,
Liebe Maike,
AntwortenLöschenDas ist ein sooo schöner Blogpost! Den lese ich zusammen mit den anderen Quartalsrückblicken noch einmal ganz in Ruhe… oh ja.
Ganz liebe Grüße von Kristina