Donnerstag, 28. Februar 2019

Fastenzeit

Liebe Alle,

ein paar Tage früher als vom Kalender vorgesehen, verabschiede ich mich in die Fastenzeit. Der Grund: Ab morgen beginnt eine Herausforderung, der ich mich gestellt habe, nämlichder "I run 6-6-1", bei dem man in der Zeit vom 1.-31. März insgesamt 661 km zu Fuß absolviert.

Da ich lieber wandere als laufe und obendrein keinen Urlaub habe, werde ich in dieses Projekt viel Zeit investieren.
Für soziale Medien und den Blog bleibt da nichts übrig und deswegen wird es in den nächsten Wochen hier, auf instagram und facebook sehr ruhig um mich werden. Aber ich würde mich freuen, Euch danach wiederzulesen.

Macht es gut und bis bald,
Maike 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Mustermittwoch, Fische #3



Bei den Musterfischen im Februar entstand ein kleiner Fisch, den ich "Ananasfisch" getauft habe, weil er, auf's Maul gestellt, aussieht wie eine Ananas. 
Dieser Stempel wurde Vorlage für eine Schablone. (Ich benutze hierfür übrigens Overheadfolie und einen Cutter.)

Stempel und Schablone
 Und dann wurde er auf Testpapier aus der Frühlingspost 2018, mit "Morgentau" grundiert, erst in türkisblau gestempelt und dann in neonpink schabloniert.

Fischschwärme

Die Farben kommen auf den Bildern leider nicht so schön knallig rüber. Aber die Farbkombination mag ich sehr. Sie erinnert mich schon ein bißchen an den Sommer.

Nächsten Mittwoch ist schon der letzte Fischmittwoch - und dann geht es auch bald mit der Frühlingspost los. Ich freue mich schon!

Sonntag, 17. Februar 2019

Woche #7, 2019


Liebe Alle,
diese Woche gibt es eigentlich nur eine Sache, die wirklich erwähnenswert ist: Frühling! Habt Ihr sie gesehen, die Kraniche ud die ersten Frühlingsblüher? Hach, war das schön!

Das Wetter haben wir am Samstag für die erste lange Radtour genutzt: es ging nach Bergisch Gladbach zur Eröffnung von Michaelas neuem Studio. Schön war's und ich freue mich schon auf viele schöne Stunden dort.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Mustermittwoch, Fische #2

Neue Fischmuster zum Mustermittwoch! Leider bin ich etwas in Eile und schicke Euch daher nur ein paar Bilder. 

Habt es gut an diesem frühlingshaften Tag!

Ein Roboterfisch
 

Roboterfisch mit Sardellen. Oder Sardinen?

Fische mit Gräten. Ich mag die Farbkombi sehr - leider gibt es dafür keine Nachfülltinte mehr :-(

Der Fisch, der zur Ananas wird, wenn man ihn um 90° dreht.

Sonntag, 10. Februar 2019

Woche #6, 2019

Die Woche ist geprägt von einer Sache: bleierne Müdigkeit. Woher die kommt, weiß ich nicht. Ich bekämpfe sie erfolgreich mit willensstarkem Aktivismus, der am Ende so aussieht:

Der Sonntag will noch ausgemalt werden. Das schwarz-weiße Auftreten der Seiten gefällt mir aber sehr gut.


Zusammenfassung:
Am Montag wandern wir 30 km. 10 km latsche ich vor und in der Arbeit herum, die restlichen 20 gehen wir nach der Arbeit. Wieso? Ja, frag ich mich auch. Allerdings haben Sven und ich uns zu einer Herausforderung gemeldet. Bei der muss man im März 661 km zu Fuß zurückgelegt haben. Und während andere lästern, dass das ja nun gar keine Herausforderung sei, wenn man kein Auto habe und eh viel gehe, frage ich mich noch, wie ich allen Ernstes jeden Tag einen Halbmarathon zurücklegen soll, ohne am Ende des Monats völlig abgelaufene Füße zu haben. Aber irgendwie isses ja auch reizvoll. Also wird nicht gejammert, sondern gegangen.

Am Dienstag besuche ich Freunde, deren Kinder nach mir gefragt haben. Ich fühle mich geehrt und gehe dem Wunsch eines Wiedersehens gerne nach, bevor ich zum Töpfern radle (radle!) und dort meine zum ersten Mal gebrannten Sachen glasiere.

Am Mittwoch ist Nähen. Ich bin sehr stolz, am Ende des Tages vier Teile für die Hose perfekt ausgeschnitten und immerhin schon geheftet zu haben. Überlege kurz, Schneiderin zu werden. Erkenne auf dem Heimweg (zu Fuß), dass das vielleicht verfrühte Euphorie sein könnte.

Am Donnerstag bekommen wir Besuch von Freunden, die wir lange nicht gesehen haben. Es gibt Tee und wir schnacken, klönen und erzählen sehr viel. Kraftzeit!

Am Freitag muss ich in Solingen-Ohligs Stoff kaufen. Ich habe nämlich von Alexandra im letzten Jahr schon wunderschön bedruckten Stoff bekommen. Dazu habe ich nun endlich eine Idee und brauche passenden Stoff, weil der Stoff von Alexandra dafür nicht reicht. Außerdem erstehe ich Bündchenware für die Hose.
Die Verkäuferin erklärt mir in solcher Windeseile, wie man das Zeug wann wo schneidet um was zu erhalten, dass ich völlig überfordert bin und stattdessen die vollelektronische Schneidemaschine bestaune. Ich kapiere nix, kenne jetzt aber zahlreiche böhmische Dörfer und lasse mir das nächste Woche beim Nähen noch mal für Dummies erklären.

Danach radeln wir einen neuen Weg nach Hause. Wer googeln will: Wir radeln von Ohligs über Haan, das Ittertal und Gräfrath nach Solingen-Ketzberg. Mit allen miesen Bergen, die selbst mit E-Antrieb eine handfeste Ansage sind. Ich schwitze. Viel. Tut aber gut.


Am Samstag schnitze ich zwei Vögelchen. Habt Ihr vielleicht schon auf instagram gesehen. Ich habe die Vorlagen aus einem Malbuch, in dem indianische Höhlen- und Symbolmalereien sind. Aus verschiedenen Gründen entscheide ich mich für die Vögel und nicht für die Zecke. (Wobei, wer hat schon einen Zeckenstempel?)

Erste Version, noch einfarbig.
Futzelarbeit. Mache ich ja gerne.
Fertig. Zweifarbig.

Außerdem beehren wir boesner in Köln. Ich brauche neue Klingen für den Cutter und neue Stempelplatten. Ich finde außerdem zwei Bücher, die mit müssen. (Ich finde eigentlich mindestens zwanzig Bücher, die mit müssen, aber irgendwie müssen wir diesen Monat ja auch noch essen. Wenigstens ein bißchen.)
Danach fahren wir zu IKEA und schauen nach zweidreivier Dingen. Erstaunlicherweise kommen wir fast kauffrei wieder raus. Was wir kauften, kann ich aber erst nächste Woche verkünden.




Am Sonntag verschanze ich mich hinter dem Werkeltisch. Ich liebe diese Sonntage. Ich stemple mit einem neuen Fischstempel und teste verschiedene Mustervarianten. Außerdem fülle ich die letzten Felder in meinem Kalender.



Trocknen vorm Fenster, hinter dem es regnet.




Vielleicht habt Ihr es schon erkannt: Die Papiere sind noch übrig aus der Frühlingspost 2018 und haben geduldig auf ihren Einsatz gewartet. Bald geht es auch los mit der Frühlingspost 2019. Yeah!


Das hier mag ich besonders. Das will ich nochmal in groß machen.

Jetzt lasse ich diese Woche ausklingen bei einer Tasse Getreidekaffee (ich kann den Gerstenkaffee von gepa empfehlen) und etwas blättern in den neuen Büchern. und Ihr so?

Habt es schön!

Mittwoch, 6. Februar 2019

Mustermittwoch: Fische #1

Der Mustermittwoch etabliert sich langsam zu einer festen Größe in meinem gestalterischen Tun. Im Februar gibt es Fische zu sehen und hier sind meine ersten Entwürfe. Noch von Hand gestempelt, würde ich sie gern digital vermustern - allein, ich hadere mit der Software (GIMP) und finde nur schwer den Weg. Aber das wird schon. Gut Ding will Weile haben, nicht wahr?


Fische in grau, grün und blau.

Sardinen? Sardellen? Wer weiß das schon...

Zweifarbig gestempelt
Über das Fischthema freue ich mich sehr, denn ich mag das Motiv. Schon allein, weil es mein Sternzeichen ist. Aber auch, weil es mich an den wundervollen Urlaub auf den Malediven vor drei Jahren erinnert, in dem ich zum ersten Mal diese wunderschöne Unterwasserwelt kennenlernen durfte. So viele unterschiedliche Fische, Farben, Formen, Lebewesen - hach, ein Traum!
Den Mustermittwoch im Februar widme ich deshalb der lieben Freundin, die mir dieses Erlebnis ermöglicht hat (und die diese Welt schon bald wieder erkunden kann).

Sonntag, 3. Februar 2019

Woche #5, 2019



In der 5. Woche huschen wir vom Januar in den Februar. Darum zeige ich Euch heute keine einzelnen Tagesbilder, sondern die beiden Wochenseiten komplett. (Ich finde das eigentlich auch schön, fast schöner, was meint Ihr?)


Am Montag kündigen wir Netflix. Unterm Strich schauen wir dort immer die gleichen Sachen an und egal, was es ist: es frisst Zeit. Zeit, in der ich nicht an meinem Werkeltisch sitze, Zeit, in der ich nicht draußen bin, Zeit, in der ich mich nicht mit Freunden treffe. Wertvolle Zeit. Ich würde gerne ganz ohne "Fernsehen" (egal, ob es nun Netflix, Youtube oder wirklich Fernsehen ist) auskommen. Aber ich gestehe mir ein: Dazu bin ich zu bequem.



 Bevor es am Dienstag zum Töpfern geht, muss ich noch einige Dinge in der Stadt erledigen. Danach übe ich die Aufbautechnik mit Tonwürstchen und stelle zum wiederholten Male fest: Ist nix für mich. Aber zum Glück gibt es ja auch noch andere Methoden, Gefäße zu töpfern. Das hier wird ein Blumengefäß mit Gesicht. Work in progress.





























Der Mittwoch bringt Schnee und Schnee und Schnee und Nebel und Grau und noch mehr Grau. Ich gehe zu Fuß zu meinem Nähkurs, in dem ich aus einem alten 70-er-Jahre-Rock meiner Mutter eine einfache Variante einer Knickerbocker nähen werde. (Hoffentlich.)

Wild, wilder, 70er. Samt, versteht sich.

Schneeflockenpogo vor der Bürolinde. Den Ausblick auf diesen Baum werde ich sicher von meinem neuen Schreibtisch aus vermissen (s. u.). Aber zur Not kann ich ja einfach hochgehen und rüberwinken.

Am Donnerstag mache ich auch etwas. Leider weiß ich nicht mehr, was. Ich habe nämlich in meinen Kalender nichts eingetragen. Rückblickend auf den Januar würde ich allerdings sagen: Ein ruhiger Tag wird mir nicht geschadet haben.


...und damit sind wir im Februar angekommen, der mit einem Freitag beginnt und damit, dass ich im Betrieb meinen neuen Arbeitsplatz vorbereite. 


Aus dem Büro in der ersten Etage ziehe ich nach unten. Dort bin ich näher am Lager und an der Produktion und für all die Aufräumarbeiten, die sowohl real als auch in der EDV zu erledigen sind, ist das wesentlich praktischer. Sehr praktisch ist auch der Fund, den ich mache: Ein alter Block mit Zetteln für Gesprächsnotizen. Die kann ich gut verwenden für die Einladungen zu meinem Geburtstag. Im Kalender oben sehr Ihr die Kopfleiste kleben. Die Uhr, in die man von Hand die Uhrzeit einträgt, finde ich sehr charmant.
Der neue Arbeitsplatz. Noch etwas kahl, aber am Mittwoch kommt die EDV hinzu und mit der Zeit wird es ganz sicher sehr persönlich.
 Am Samstag fahren wir nach Bottrop. Omma kriegt von uns ein neues Regal aufgebaut. Das hat sie sich gewünscht, um im Schlafzimmer persönliche Sachen verstauen zu können. Und weil Omma uns mit den weltbesten selbstgestrickten Socken versorgt, können wir uns so endlich angemessen bedanken. Omma ist die Beste!
Danach stöbern wir durch die Mayersche Buchhandlung in Essen. In Solingen ist ziemlich Essig mit großen Buchläden. In der Stadt gibt es einen thalia, der eher an eine Resterampe erinnert, in zwei anderen Stadtteilen gibt es zwar je eine Buchhandlung, aber die eine ist ganz am Ende der Stadt und die andere hat zwar viele Romane, aber wenig Sachbücher, in denen man stöbern kann. (Ich bestelle dort natürlich die Bücher, die ich von Zeit zu Zeit brauche, aber am Samstag ging es ums Stöbern. Gekauft werden Bücher bei mir in Buchhandlungen, nicht bei amazon. Da wird überhaupt nix gekauft.)



 Am Sonntag mache ich etwas, was ich schon länger vor mir herschiebe: Ich räume den Keller auf. Der ist eigentlich aufgeräumt, es gibt keine "Kartonleichen" oder andere vergessene Besitztümer. Es stehen ein paar leere Kisten dort, Einmachgläser, alte Fenster und die Rennräder. Die Kartons schneide ich klein, die Einmachgläser sortiere ich, die alten Fenster werden irgendwann im Garten verbaut und die Rennräder wandern kurzzeitig in die Waschküche. Die Töpferwerkstatt soll hier in unseren Keller ziehen. Aber: OHNE die ganzen Spinnen, Spinnweben, Staubflusen und undefinierbare Bröckel, die in einem Keller eben so rumliegen.
Der Staubsauger und ich leisten ganze Arbeit. Zwei Stunden lang. Und dann: Alles weg. Nicht nur in unserem Keller, sondern, wo ich schonmal dabei bin, im ganzen Keller. Yeah!

Den restlichen Sonntag bereite ich ein wenig den Mustermittwoch vor. Im Februar gibt's Fisch und weil mittwochs nun mein Nähkurs ist, habe ich nur wenig Zeit. Also: Vorbereiten.



Den Abend verbringe ich nun mit einem der neuen Bücher und reichlich Tee auf dem Sofa.

Und wie war es bei Euch?

PS: Ich weiß, das man "Oma" mit einem "m" schreibt. Aber dat is die Omma aus Bottrop, verstehse?